Der Name der Rose

Blumennoten sind bei Parfüms am beliebtesten. Manchmal vergessen wir den Namen eines Parfüms, aber nie, wie es gerochen hat. Nach Rosen, zum Beispiel.

Es war in ihren ersten Ferien ohne die Familie, als Jasmin auf einen Duft traf, an den sie sich noch heute, gut 35 Jahre später, erinnert. Sie hatte sich mit Freundinnen nach London aufgemacht, mit knapp bemessenem Budget und sehr vielen Erwartungen. In einem Kaufhaus entdeckte sie ein Parfüm, das wunderbar nach Rosen duftete.

Ein Aufbruch ins Erwachsenenleben
«Ich konnte es mir leider nicht leisten, und weil ich mich damals noch nicht auskannte, habe ich mir den Namen der Marke auch nicht gemerkt. Doch wenn ich mich heute an diese Ferien erinnere, dann ist nicht die Musik, wegen der ich eigentlich gekommen war, das bestimmende Element, sondern dieser Duft. Die Verkäuferin hat ihn mir damals aufgetragen, und ich, das Mädchen, das ich nicht mehr sein wollte, fühlte mich auf einmal als erwachsene Frau. Manchmal denke ich, dass ich den Duft hätte kaufen sollen, Finanzen hin oder her. Hätte ich halt eine Mahlzeit auslassen sollen. Das Erlebnis hat mich geprägt. Noch heute entzücken mich Düfte mit Blumenaromen, speziell mit Rosen. Wenn ich ein Parfüm mit Rosen in der Herznote auftrage, dann fühle ich mich immer wieder zurückgesetzt in diese Zeit, die so magisch war. Ein Aufbruch ins Erwachsenenleben, voller süsser Versprechen. Meine Mutter neckt mich manchmal, ich sei die Rosenqueen. Ich lebe in einer Stadtwohnung, die nur einen Balkon hat. Der Garten befindet sich in meinem Bad, in den Parfümflakons.»

Blumen sind Trumpf
Mit ihrer Vorliebe für blumige Noten liegt Jasmin im Trend – Rosen werden seit alters her für die Parfümherstellung verwendet. Die Blume, die schon seit mehr als 2000 Jahren als Zierpflanze gezüchtet und gerne als «Königin der Blumen» bezeichnet, überzeugt nicht nur wegen ihrer wunderschönen Blüte, sondern auch mit ihrem verführerischen Duft. Deshalb ist sie auch die beliebteste Blume für florale Duftkreationen, wobei die Damaszener-Rose am häufigsten benutzt wird.

Einer grossen Beliebtheit bei Parfümeuren erfreut sich auch die Orangenblüte, deren Duft Parfüms sommerlich strahlen lässt. Sie gehört zu den wertvollsten Duftstoffen, weil für die Gewinnung des ätherischen Öls eine Tonne handverlesener Blüten benötigt wird. Das ist aufwendig – aber das Ergebnis erfreut die Sinne! Weitere beliebte Blumen bei der Parfümherstellung ist die Gardenie oder Jasmin.

Allerdings, wenn Frauen sich verführerisch fühlen möchten und sich entsprechend parfümieren, dann müssen es nicht immer Blumen sein. Früchte sorgen für spritzige Noten, Schokolade, Zuckerwatte oder Vanille für sinnliche Ele­mente – ganz ohne Kalorien!

Wenn man über die Landesgrenzen hinausblickt, dann stellt man fest, dass auch in Deutschland oder Frankreich Blumendüfte sehr beliebt sind. In England dagegen, bevorzugen immer mehr Frauen herb-maskuline Parfüms, was den Männern gemäss einer Studie gefällt. In Italien sind gemäss einer anderen Studie Unisex-Düfte auf dem Vormarsch.

 

 

 

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