PHYTOKOSMETIK_Alpstein Drogerie Parfümerie St. Gallen

Phytokosmetik

Schon seit der Antike dienen uns Pflanzen nicht nur als Nahrungs- und Heilmittel, wir verwenden sie auch um uns zu verschönern und zu verjüngen. Dank der neuesten Forschungen und Technologien können ihre wertvollen Inhaltstoffe immer wirkungsvoller eingesetzt werden.

Inspirationsquelle für die Wissenschaftler sind die beeindruckenden Fähigkeiten bestimmter Pflanzen, sich zu regenerieren, unwirtlichen Umwelteinflüssen wie Hitze oder Trockenheit anzupassen sowie sich gegen Fressfeinde und Schädlinge zu wehren. Aber auch viele andere Inhalt- und Duftstoffe sind für Kosmetika sehr interessant. Daher sind sie immer noch die wichtigsten und am häufigsten verwendeten Wirkstoffe in Kosmetika. Dank ihrer unerschöpflichen Vielfalt entdecken die Forschungsabteilungen der Pharma- und Kosmetikhersteller immer wieder neue spannende Inhaltstoffe und Wirkmechanismen.

Neben Beauty-Klassikern wie beispielsweise Ölen, Vitaminen, Kollagen, Hyaluron oder Peptiden stehen hochwirksame molekulare Verbindungen und Erkenntnisse aus der Epigenetik und der Chronobiologie im Fokus der aktuellen Forschungen. Darunter versteht man in diesem Fall die Fähigkeit von Zellen aufgrund zeitlicher Rhythmen oder individueller Herausforderungen auf Umwelteinflüsse zu reagieren. Am besten wirken pflanzliche Inhaltstoffe übrigens zumeist im Verbund. Sie offerieren üblicherweise nicht nur eine bestimmte effektiv wirksame Komponente, sondern mehrere, perfekt aufeinander abgestimmte Wirkmechanismen, während künstlich hergestellte Wirkstoffe üblicherweise singulär getestet werden. Oft benötigt es einen raffinierten Cocktail mehrerer Inhaltstoffe, um eine optimale Wirkung auf die Haut entfalten, Pflanzen sind diesbezüglich hervorragende Lehrmeister.

Ebenfalls ein besonders spannender Zweig ist die Ethnobiologie, bei der zum Beispiel das alte Pflanzen-Heilwissen von Naturvölkern erforscht wird oder die sogenannte Biomimetik. Dieses «Hilfe zur Selbsthilfe»-System stellt die natürlichen biochemischen Strukturen und Aktivitäten der Epidermis auf biologische Weise nach. Die Pflegeprodukte sind dabei nicht mehr ausschliesslich Wirkstoffträger, sondern eigenständige Wirkprinzipien. Damit kann beispielsweise der Eigen­schutz der Haut mit hautaffinen oder hautanalogen Antriebsstoffen unterstützt werden, sodass bestimmte Hautfunktionen ihre natürliche biologische Aktivität wieder erhöhen. Zum Einsatz kommen entweder Inhaltsstoffe, die in der Haut selbst vorkommen, oder die als Vorprodukt die Produktion hauteigener Substanzen und Prozesse anregen.

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