So pflegt er sein Haar

Unter die Dusche, Shampoo aufs Haar, auswaschen und gut ist – so sieht das Haarpflegeprogramm vieler Männer aus. Das Problem ist, dass dabei ihre Kopfhaut austrocknet, was zu einer Schuppenbildung führt und zudem den Haarausfall fördert.

Hand aufs Herz: Wie häufig haben Sie als Mann schon zu einem Produkt gegriffen, das die Haare nicht nur reinigt, sondern auch pflegt? «Mein Haar ist sehr kurz», wollen Sie entgegnen? Haben Sie schon einmal an Ihre Kopfhaut gedacht? Diese ist ein Multitalent, weil sie gleich mehrere Funktionen übernimmt. Einerseits managt sie das Aussehen des Haares, weiter dient sie der Wärmeregulierung, sie scheidet Giftstoffe aus und sie ist ein Sinnesorgan. Grund genug, dass Mann auch an ihre Pflege denkt. Das beginnt bei der Wahl des Shampoos: Bevorzugen Sie eines, das sanft zur Kopfhaut ist. Wenn sie das Shampoo beim Duschen mit kreisenden Bewegungen auftragen, dann massieren Sie die Kopfhaut und entfernen verstopfte Talgdrüsen und abgestorbene Hautschüppchen. Seien Sie kein Warmduscher – ein zu warmer Wasserstrahl trocknet die Kopfhaut aus. Das gilt auch für den Föhn. Sollte Ihre Kopfhaut jucken, ist es besser, diesen eine Weile beiseitezulassen. Übrigens: Shampooreste können die Kopfhaut reizen. Das Shampoo also bitte immer gut ausspülen.

Marlies Möller
«Men Unlimited Strengthening Energy Shampoo» ist speziell für die Bedürfnisse der Männer konzipiert, es stärkt die Haarwurzel, pflegt die Kopfhaut und stärkt das Haar.

Lästiger Juckreiz
Trockene Heizungsluft drinnen und kalte Temperaturen draussen – die Kopfhaut muss aktuell einiges aushalten. Sollte sie jucken, dann kann man abends einen Tropfen Haaröl in die Kopfhaut einmassieren. Über Nacht wirkt das Öl, morgens wird es mit einem Shampoo ausgewaschen. Sollte es bereits zu einer Schuppenbildung gekommen sein, helfen spezielle Shampoos. Auch bei kurzem Haar kann zwei- bis dreimal pro Woche ein Conditioner verwendet werden. Er pflegt die Kopfhaut zusätzlich.

Wenn das Haar ausfällt
Das Haar ist ein Statussymbol, häufig auch für Männer. Umso sensibler können sie reagieren, wenn sie morgens feststellen, dass immer mehr Haare im Kamm verbleiben. Generell gilt: Ob man eine Glatze bekommt oder nicht hängt in der Regel von den Genen ab. Wessen Vater schon mit 30 Jahren stark gelichtete Haare hatte, der sollte sich mit der Idee anfreunden, nicht mit wallenden langen Haaren in Rente gehen zu können. Trotzdem gibt es spezielle Shampoos, die den Haarverlust ein wenig aufhalten können. Wichtig ist es, mit dem Haar sorgfältig umzugehen, also auf aggressive Pflegeprodukte zu verzichten, das Haar nach dem Haarewaschen nicht zu stark zu rubbeln und es nur sanft bürsten. Produkte, die die Durchblutung der Kopfhaut anregen, helfen auch gegen einen zu schnellen Haarverlust.